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Was tun bei Abmahnung? 

  1. Vermeiden Sie eine spontane Rechtfertigung im Gespräch
  2. Geben Sie keine übereilte schriftliche Stellungnahme ab 
  3. Bestätigen Sie nicht auf der Abmahnung, dass die Vorwürfe berechtigt sind 
  4. Finden Sie heraus, was an den Vorwürfen dran ist
  5. Überlegen Sie sich, ob Sie sich „gesichtswahrend“ entschuldigen sollten 
  6. Lassen Sie die Abmahnung durch einen Anwalt überprüfen 
  7. Überlegen Sie sich, ob Sie eine Gegendarstellung abgeben wollen oder besser nicht 
  8. Schließen Sie eine Rechtsschutzversicherung ab 
  9. Überlegen Sie sich, ob Sie gegen die Abmahnung klagen wollen oder besser nicht
  10. Überlegen Sie sich, ob Sie den Betriebsrat oder Personalrat einschalten wollen oder lieber nicht - Wo finden Sie mehr zum Thema Abmahnung? - Was können wir für Sie tun?


Was tun bei Kündigung?  

  1. Finden Sie heraus, ob Sie Kündigungsschutz haben und wie lange die Ihnen zustehende Kündigungsfrist ist 
  2. Beachten Sie die gesetzliche Dreiwochenfrist für die Erhebung einer Kündigungsschutzklage 
  3. Seien Sie vorsichtig beim Abschluss eines Abwicklungsvertrags 
  4. Lassen Sie sich durch einen im Arbeitsrecht spezialisierten Anwalt unterstützen
  5. Sichern Sie bei einer verhaltensbedingten Kündigung Beweise zu dem Kündigungssachverhalt 
  6. Versuchen Sie bei einer betriebsbedingten Kündigung herauszufinden, welche Kollegen mit Ihnen vergleichbar sind und von einer Kündigung weniger hart betroffen wären 
  7. Sprechen Sie mit dem Betriebsrat 
  8. Erstellen Sie einen Zeugnisentwurf und bitten Sie den Arbeitgeber, ihnen ein entsprechendes Zeugnis zu erteilen
  9. Melden Sie sich bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend 
  10. Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Anwalt, ob Sie eine Kündigungsschutzklage erheben sollten. 

 

Was tun bei Lohnrückstand?  

  1. Finden Sie heraus, ob Sie Ausschlussfristen beachten müssen 
  2. Mahnen Sie die offenen Lohn- bzw. Gehaltszahlungen schriftlich an 
  3. Unterschreiben Sie keine Vereinbarung zur Gehaltsabsenkung oder zum Gehaltsverzicht 
  4. Lassen Sie sich nicht vorschnell auf Stundungsabreden ein 
  5. Bitten Sie um ein Zwischenzeugnis 
  6. Überlegen Sie sich, ob Sie eine Lohnklage erheben sollten oder lieber nicht
  7. Überlegen Sie sich, ob Sie von Ihrem Zurückbehaltungsrecht Gebrauch machen sollten oder nicht 
  8. Lassen Sie sich anwaltlich beraten 
  9. Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Anwalt, ob Sie dem Arbeitgeber eine Abmahnung erteilen wollen 
  10. Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Anwalt, ob Sie eine fristlose Eigenkündigung aussprechen und Schadensersatz verlangen sollten.

 

Was tun bei Versetzung?  

  1. Sehen Sie in Ihrem Arbeitsvertrag nach, welche Aufgaben Ihr Arbeitgeber Ihnen zuweisen kann 
  2. Lassen Sie sich durch einen arbeitsrechtlich spezialisierten Anwalt unterstützen 
  3. Seien Sie vorsichtig bei Sonderprojekten und scheinbaren Beförderungen 
  4. Vergewissern Sie sich beim Arbeitgeber, dass die Versetzung nicht zu einer Gehaltsabsenkung führt
  5. Sprechen Sie mit dem Betriebsrat 
  6. Berufen Sie sich nicht vorschnell auf ein angebliches Zurückbehaltungsrecht 
  7. Wenn der Arbeitgeber eine vertragliche Regelung der Versetzung anstrebt, sichern Sie sich eine Rückfallposition 
  8. Lassen Sie sich ein Zwischenzeugnis erteilen 
  9. Pflegen Sie Ihre Kontakte und bewerben Sie sich 
  10. Schlagen Sie dem Arbeitgeber nicht von sich aus einen Aufhebungsvertrag vor!

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    LAG Hessen, Urteil vom 23. August 2017, Az.: 6 Sa 137/17 Arbeitsrecht, Arbeitsvertrag, fristlose Arbeitgeberkündigung, verhaltensbedingte Kündigung, Smartphones eröffnen vielfältige Möglichkeiten. So können mit Hilfe eines solchen Geräts auch Mitschnitte von Gesprächen aufgezeichnet werden. Das LAG Hessen hat in einer Entscheidung klargestellt, dass das heimliche Mitschneiden eines Personalgespräches durch den Arbeitnehmer eine fristlose Kündigung rechtfertigt. Die Entscheidung macht deutlich, dass moderne Kommunikationsmittel verantwortungsvoll genutzt werden müssen; anderenfalls droht die Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Wer heimlich Personalgespräche mitschneidet, muss mit der außerordentlichen fristlosen Kündigung rechnen. ...

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    Aufhebungsvertrag im Wohnzimmer: Kein Recht auf Widerruf, aber auf faire Verhandlung! BAG, Urt. v. 07.02.2019 – 6 AZR 75/18 Arbeitsvertrag, Aufhebungsvertrag, Anfechtung, Widerruf, Gebot fairen Verhandelns Arbeitsrechtliche Aufhebungsverträge lassen sich nicht nur im Betrieb, sondern auch zu Hause in der Wohnung des Arbeitnehmers abschließen. Das BAG hatte für die bis Mitte Juni 2014 geltende Rechtslage entschieden, dass ein Aufhebungsvertrag zwischen einem Arbeitnehmer und einem Arbeitgeber kein sog. „Haustürgeschäft“ sei und nicht nach den Verbraucherschutzvorschriften (§ 312 ff. BGB a.F.) durch den Arbeitnehmer widerrufen werden kann. Zur neuen Fassung der §§ 312 ff. BGB, die Mitte Juni 2014 im Zuge der Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie (RL 2011/83/EU) eingeführt wurden, lag bislang noch keine höchstrichterliche Entscheidung vor. Dies hat sich letzte Woche geändert. ...

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Bernd Gasteiger LL.M., Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht

Gasteiger Reitzer Liffers & Kollegen

Beitrag verfasst am 17.06.2013

Zuletzt aktualisiert am 24.03.2016, 10:48 Uhr

 

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