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Ein Steuerpflichtiger lässt die renovierungsbedürftige Haustür seiner eigenen Wohnung auswechseln. Bisher wurden von Seiten der Finanzverwaltung lediglich die Arbeitskosten vor Ort (Setzen der Tür) als begünstigte Handwerkerleistung anerkannt.


Das Finanzgericht München hat mit Urteil vom 23.2.2015, 7 K 1242/13, entschieden, dass der Austausch der renovierungsbedürftigen Haustür eine begünstigte Renovierungsmaßnahme i.S. des § 35a Abs. 4 EStG darstellt.

Es handelt sich dabei um Leistungen, die in unmittelbaren Zusammenhang zum Haushalt durchgeführt werden und der zu eigenen Wohnzwecken genutzten Wohnung des Klägers dienen. Danach darf es keine Rolle spielen, ob die Arbeitskosten in der Werkstatt oder in der Wohnung angefallen sind.

 

Die Entscheidung wird damit begründet, dass der Begriff „im Haushalt“ räumlich-funktionell auszulegen ist.


Von Seiten der Finanzämter wird die Berücksichtigung der Lohnkosten Werkstatt immer wieder mit dem Hinweis abgelehnt, dass die Aufwendungen nicht in einem sondern nur für einen Haushalt erbracht wurden.

 

Dies widerspricht aber dem Urteil des Finanzgerichts München.

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Dieter Köhler, Diplom-Betriebswirt (FH), Steuerberater

Jäkel + Köhler Steuerberater

Beitrag verfasst am 24.03.2016

Zuletzt aktualisiert am 24.03.2016, 11:31 Uhr

 

Austausch der Wohnungshaustür und § 35a EStG

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